Die Taube Elfi und ihr Nachwuchs – letzter Teil –

Ich weiß nicht genau, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass eine Taube das beliebteste Thema in meinem Blog über Dammam und Saudi Arabien werden konnte. Irgendwie hat Elfi es geschafft…und heute wird das letzte Kapitel in der Geschichte über die Taube geschrieben!

Keine Angst! Manfred der mörderische Marder ist noch nicht im Taubenschlag gewesen. Auch die dicken Ratten, die ich manchmal abends in den Nebenstraßen oder in der Gemüseabteilung des Supermarkts treffen, habe ich noch nicht in der Nähe des Nests gesehen.

Aber mittlerweile ist Elfi stolze Mutter einer heranwachsenden jungen Taube. Ich habe die vergangenen zwei Wochen jeweils einmal den Taubenschlag im Büro geöffnet und ein kurzes Foto vom Nachwuchs gemacht. Vorher ist die gute Elfi natürlich geflüchtet. Hatte ein wenig gehofft, dass sie wieder ein wenig zutraulicher wird. Aber diese Hoffnung hat sich als Illusion erwiesen. Der Bäreninder und seine Pranken haben sich wohl dauerhaft in Elfis Gedächtnis eingebrannt.

Das Küken präsentierte sich so:

 

Palmentaube versus Straßentaube

Für die Ornithologen unter euch (ich weiß, das sind nicht viele, eher so Null): Bei Elfi handelt es sich leider nicht um eine Palmtaube, genauer genommen um eine Streptopelia senegalensis cambayensis (wieder was unnützes gelernt), sondern um eine stinknormale, eher langweilige Straßentaube. Gäbe es auch in Deutschland…

 

Wer ist schon Patenonkel einer Taube?

Nun, da die junge Taube langsam flügge wird, braucht sie natürlich auch einen Namen. Und ich habe es geschafft, einen Paten für die junge Luftratte zu finden (bzw. Emily hat ihn gefunden)! Er arbeitet bei einem Fernsehsender in München. Seinen Namen wird die junge Taube in Zukunft tragen und ich hoffe, dass er sich über die ihm geschenkte Patenschaft recht freut… Er weiß nämlich wahrscheinlich noch nichts von seinem Glück. Aber Emily meinte, er wäre mit Sicherheit sehr erfreut.

Aus diesem erfreulichen Anlass nennen wir die junge Taube von nun an Seb. L. Ich gratuliere dem Patenonkel recht herzlich und hoffe, dass Emily in München die Zeremonie standesgemäß durchführt. Eine Urkunde oder so was schreibe ich nicht. Aber vielleicht kann sich der Patenonkel, wenn er das hier liest, kurz zu seiner zukünftigen Aufgabe äußern?

 

So. Ich beschließe hiermit die Schreiberei über Vögel und anderes Getier und werde in Zukunft wieder über vernünftige Themen schreiben. Sonst gewinnt mein Chef einen noch merkwürdigeren Eindruck von mir, als er ihn eventuell sowieso schon hat. Nachdem ich nun seit mehr als drei Monaten hier bin, wird der nächste Artikel von den Menschen handeln, die ich hier im laufe der Zeit kennen gelernt habe. Oder vom deutschen Stammtisch, den ich schon ein paar Mal besucht habe. Mal sehen. Hoffe, es gibt dann auch wieder ein paar Leser und vielleicht auch wieder ein paar Kommentare…würde mich freuen.

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