Ludwig II – Der Blick des Volkes besudelt meine Schlösser

Eines der Schlösser von Ludwig II ist Schloss Linderhof inmitten des schönen Ammergebirges. Besudeln wollten wir nichts, aber zum Jagdhaus von Ludwig II wollten wir laufen, dort übernachten und zur Brunnenkopfhütte wandern. Die Begleitung war mit Carina, Julia, Frank sowie dem Hund Sidney ausgesprochen angenehm, das Wetter war das exakte Gegenteil…Thanks a lot, global warming!

 

Linderhof – Das Lieblingsschloss von Ludwig II

Schloss Linderhof liegt idyllisch im Ammergebirge und wirkt mit seinem dezenten Prunk ein wenig fehl am Platz. Aber Ludwig II mochte das wohl sehr. Ursprünglich plante er erst ein Schloss nach dem Vorbild Versailles, um dann auf einen byzantinischen Palast umzuschwenken. Letztendlich ist das kleine, nette Schloss entstanden. Von Ettal ein Katzsprung in das Seitental und schon ist man auf dem Parkplatz von Schloss Linderhof. Hier lässt man das Auto stehen und macht sich entweder links herum auf dem Forstweg zur Brunnenkopfhütte auf oder geht rechts herum, durch den Schlosspark, und steigt 2-3 Stunden zum Pürschlinghaus (August-Schuster-Haus) auf.

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Pürschlinghaus – Das Jagdhaus von Ludwig II

Ludwig II hatte schon ganz guten Geschmack mit Wohnlagen. Muss man ihm zugestehen. Sein Jagdhaus liegt wunderbar. Wären die Regenwolken nicht so dicht gewesen, hätte man das Haus während des Aufstiegs in seiner ganzen Pracht auf dem Bergrücken liegen sehen können. Unterwegs boten sich ab und an gute Aussichten auf die umliegenden Berge und Täler.

Fairerweise muss man sagen, dass es nicht die ganze Zeit regnete und erst zu hageln anfing, als wir alle sicher im Pürschlinghaus saßen, Kniffel spielten und uns versuchten an die Regeln von Mensch-ärger-dich-nicht zu erinnern. Kaiserschmarrn gab es wegen König Ludwig II leider nicht, ist aber verständlich.

 

Über den Grat zur Brunnenkopfhütte

Am nächsten Tag war das Wetter nicht viel besser, aber gut genug über den Grat zu wandern. Ab und an war der Weg ziemlich brüchig und weggeschwemmt. Auch musste man über einige Schneefelder laufen, da der Gratweg hauptsächlich auf der Nordseite verläuft.

Großer Vorteil des schlechten Wetters, hierzu zählten an diesem Tag Dauerregen und fast golfballgroße Schneeflocken, war die Abwesenheit von vielen Wanderern. Somit konnte ich Unmengen an Gämsen und sogar ein paar Auerhühner erspähen. Stellte sich raus, dass Sidney kein Jagdhund ist, dann er bemerkte nicht mal die Gams, die keine 10 Meter vor mir den Weg querte…trotzdem ein netter Kerl und gehorchte mir auch ohne Leine sehr gut. Nehme ich gerne öfter mit, wenn ich darf.

An der Weggabelung zu Schloss Linderhof angekommen, entschieden wir uns zwar noch bis zur Brunnenkopfhütte weiterzulaufen (ein Kaffee zog uns magsich an) aber auf den Aufstieg auf den Gipfel zu verzichten. Das holen wir bei besserem und sichererem Wetter nach.

Dann steigen wir zum Pürschlinghaus auf, laufen den Gratweg bei schönem Wetter und übernachten in der Brunnkopfhütte. Am nächsten Tag kann man dann die Gipfel erklimmen und wohl mittags wieder am Auto. Anmeldungen werden jetzt entgegen genommen. Einfach nen Kommentar hinterlassen oder über mein Kontaktformular gehen.

Sidney und ich sind übrigens jetzt beste Freunde…

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